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Aminosäureversorgung für Schwangere und Stillende

Früher haben Frauen oft bei jeder Schwangerschaft einen Zahn verloren – oder mehrere. Man nahm das als gegeben hin, ebenso dass Frauen, die viele Kinder geboren hatten, oft viele Jahre älter aussahen, als sie es in Wirklichkeit waren. Beides ist eine Folge von akutem Aminosäuremangel gewesen.

 

Mütter ‘essen für zwei’, sagt man. Mit Recht, denn das Baby, das heranwächst, wird aus Stoffen gebildet, die der mütterliche Körper liefern muss. Und da unser Körper – neben Wasser – größtenteils aus Aminosäuren besteht, ist der Aminosäurebedarf für Knochen, Haut, Haare, Muskeln, Zellen, Blut etc. des Babys und der Mutter enorm. Dies lässt sich an einem weiteren typischen Schwangerschaftszeichen ablesen: den Wassereinlagerungen, die fast jede Schwangere hat. Wie wir im Test gesehen haben, besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Wassereinlagerungen und Aminosäuremangel. Genau genommen sind Wassereinlagerungen deshalb kein Symptom für eine Schwangerschaft, sondern für einen Aminosäuremangel – und folgerichtig nehmen sie ja auch im Verlauf der fortschreitenden Schwangerschaft immer weiter zu, wenn der Körper den immensen Bedarf an Aminosäuren für das im Bauch immer größer werdende Baby nicht mehr decken kann. Auch Müdigkeit und Erschöpfung oder mangelnde Belastbarkeit sind übrigens typische Symptome für Aminosäuremangel!

Das Baby, das im Bauch der Mutter heranwächst, wird zum größten Teil aus Aminosäuren gebildet.

Eine ausreichende Versorgung mit hochwertigen und nicht belastenden Aminosäuren ist also sowohl für Mütter als auch für die heranwachsenden Babys von großer Wichtigkeit.

MAP bei Schwangerschaftsbeschwerden

Auch bei ernsthaften Schwangerschaftsbeschwerden spielen Aminosäuren eine wichtige Rolle. Prof. Lucà-Moretti erläutert den Zusammenhang in einem Vortrag:
“Bei Schwangerschaften kann die sogenannte ‚Gestose’ auftreten, wenn die werdende Mutter anämisch wird. Sie braucht dann mehr Proteine; gleichzeitig ist der Harnstoffwert im Blut sehr hoch. Zusätzlich gibt es starke Wassereinlagerungen mit gesteigertem Blutdruck. Bisher gab es hierfür keine Lösung. Denn wenn man mehr Proteine gibt, steigt der Harnstoffwert noch mehr und Mutter oder Mutter und Kind können sogar sterben. Man kann MAP während der Gestose gut verwenden, da wir Nahrungsproteine komplett durch MAP ersetzen. Die werdende Mutter kann natürlich Obst, Gemüse, Kuchen, alles essen, aber der Harnstoffwert wird sich normalisieren, die Wassereinlagerungen werden reduziert und auch die Anämie wird sich normalisieren.”

MAP während der Stillzeit

Wenn das Baby geboren ist, ist der Aminosäurebedarf der Mutter weiterhin sehr hoch. Selbst wenn sie nicht stillen sollte: Der Körper ist nach wie vor in einer Ausnahmesituation. Schlafmangel und die Rückbildung und Regeneration des Körpers benötigen jede Menge Ressourcen, und auch hier wieder in besonderem Maße Aminosäuren.

Wenn Mütter stillen, ist der Bedarf noch viel höher. Denn auch die Muttermilch besteht zum großen Teil aus Aminosäuren. Nicht umsonst haben Mütter oft das Gefühl, von ihren hungrigen Kindern regelrecht ‘ausgesaugt’ zu werden – wenn die Mütter nach neun Monaten Schwangerschaft mit großer Wahrscheinlichkeit eh schon einen akuten Aminsäuremangel haben, gehen hungrige Babys buchstäblich ‘an die Substanz’, denn der Abbau von Körpergewebe, um die benötigten Mengen an Aminosäuren bereitzustellen, geht weiter, wenn nicht auch bei den Müttern ‘zugefüttert’ wird. Entsprechend können auch Schwierigkeiten bei der Gewichtsabnahme nach einer Schwangerschaft einfach mit Wassereinlagerungen durch Aminosäuremangel zusammenhängen.

 

Auch die Muttermilch besteht zu einem erheblichen Teil aus Aminosäuren – der Bedarf bleibt auch nach der Schwangerschaft sehr hoch.

Und nicht zuletzt hängt auch die Qualität der Muttermilch unmittelbar mit der Aminosäureversorgung der Mutter zusammen. Prof. Lucà-Moretti sagt:
“Wir haben auch Daten über Mütter, die geboren haben und die unter Mangelernährung litten. Wir haben mit Chromatographie die Muttermilch analysiert und festgestellt, dass sie zu viel Wasser und zu wenig Aminosäuren enthielt. Nachdem die Mütter zwei Wochen lang 10 Tabletten MAP am Tag gegessen hatten, haben wir die Chromatographie wiederholt, und die Werte der Muttermilch waren wieder vollkommen normal.”

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