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Warum Abnehmen dick macht

Wir leben in einer Mediengesellschaft. Unser Frauenbild wird von Bildern aus dem Fernsehen und Werbeplakaten geprägt, die nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun haben. Die Bilder der gezeigten Models entstehen nicht nur unter optimalen Lichtverhältnissen, sie werden nachträglich massiv retuschiert, bis auch der letzte winzige Makel entfernt ist. Die Kosmetikfirma BodyShop warb Ende der 90er Jahre mit folgendem Slogan für ein natürlicheres und gesünderes Frauenbild: „Es gibt 3 Millionen Frauen auf der Welt, die nicht aussehen wie Supermodels und nur 8, die es tun.“ Cindy Crawford, eines dieser 8 Supermodels, sagte einmal, selbst sie sähe morgens beim Aufwachen nicht aus wie Cindy Crawford.

Inzwischen versuchen nicht nur Frauen, sich unerreichbaren Schönheitsidealen entgegenzuhungern, sondern auch immer mehr Teenager und Männer. Das Tragische daran ist, dass genau das sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dünner, sondern dicker werden lässt. Die Schlankheitsindustrie verdient jedes Jahr Milliarden. Von diesem Thema leben u. a. Nahrungsmittelhersteller, Frauenzeitschriften, Buchverlage, Fitnessstudios und Ernährungsberater – ungeachtet der Tatsache, dass das, was sie anbieten, offensichtlich nicht funktioniert und sie genau daran verdienen. Unser Empfinden und unser Verstand werden auf immer schlankere Maße programmiert (Marilyn Monroe trug Kleidergröße 42 und hätte heute keine Chance, Sexsymbol zu werden). Unser Gehirn ist jedoch immer noch auf Steinzeitbedingungen programmiert und es gelingt ihm erfolgreich, die gesamte Schlankheitsindustrie zu torpedieren. Die steinzeitlichen Prioritäten lagen nicht auf Schlankheit und ‚Schönheit’, sondern auf Überleben und Fortpflanzung. Ohne diese Prioritäten hätte die Spezies Mensch nicht überlebt. Wir sind ein Produkt dieser Prioritäten.

MAP und etwas Training ermöglichen auch untergewichtigen Menschen Muskelaufbau bzw. Gewichtszunahme.

Wer hungert, fastet oder Kalorien reduziert, signalisiert dem Gehirn Nahrungsmangel und damit Notzeiten. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen absichtlich oder von äußeren Ursachen herbeigeführtem Nahrungsmangel und unser Körper reagiert genauso wie vor ein paar Hunderttausend Jahren: Er schaltet auf ‚Notprogramm’ um und statt Fett zu verbrennen (was ja das eigentliche Ziel jeder Diät ist) speichert er die ‚besten Notreserven’, nämlich Fett und Wasser. Wasser, weil es das wichtigste ‚Lebensmittel’ ist – wir können wochenlang ohne Essen überleben, aber nur ein paar Tage ohne Wasser – und Fett, weil es im Notfall (und unser Gehirn geht ja davon aus, dass ein Notfall vorliegt) am Schnellsten Kalorien liefert. Gleichzeitig senkt der Körper den Grundumsatz, d. h. den Energie- oder Kalorienverbrauch. Wir nehmen zwar weniger Kalorien zu uns, aber unser Körper verbraucht auch weniger. Und wir nehmen deshalb nicht ab; im Gegenteil: Durch den verringerten Grundumsatz kann man sogar ungewollt zunehmen – bei verminderter Kalorienzufuhr! Studien haben übrigens gezeigt, dass der Grundumsatz auch 8 Wochen nach einer Diät noch gesenkt ist, ein wichtiger Faktor beim gefürchteten Jojo-Effekt.

Dazu kommt noch, dass unser Körper sich innerhalb von ca. 24 Stunden auf die veränderte Situation einstellt. Wenn wir unsere Kalorienaufnahme von z. B. 2000 Kalorien pro Tag auf 1500 Kalorien herunterfahren, wird der Körper sämtliche Notprogramme aktivieren und mit weniger Kalorien auskommen. Selbst wenn wir etwas Gewicht verloren haben, wird sich unser neues Gewicht schnell wieder stabilisieren. Hier werden die meisten Diäten abgebrochen. Wer daraufhin die Kalorienaufnahme weiter reduziert, wird lediglich erreichen, dass sich sein Körper innerhalb von weiteren 24 Stunden auf die neue, noch geringere Kalorienmenge einstellt und weiter Fett und Wasser zurückhält. Dieses Spiel können wir buchstäblich endlos fortsetzen, unser Körper wird im Notprogramm bleiben und das Gewicht zu halten versuchen. Reine Kalorienreduktion kann also nie wirklich zur Gewichtsabnahme führen!

Wenn der Körper auf ‘Notprogramm’ umschaltet, ist die Grundlage für den Jojo-Effekt gelegt.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die sogenannte ‚negative Stickstoffbalance’. Wer weniger Nahrung zu sich nimmt, nimmt auch weniger Proteine zu sich, also Aminosäuren. Jede Aminosäure besteht teilweise aus Stickstoff, deshalb redet man von ‚Stickstoffbalance’. Unsere Zellen wiederum bestehen zu einem großen Teil aus Aminosäuren. Sie werden ständig ab- und wieder aufgebaut. Reduzieren wir die Kalorienzufuhr, reduzieren wir auch die Aminosäurenaufnahme. D. h., unser Körper baut weiterhin Aminosäuren ab, erhält aber weniger Nachschub zum Aufbau – die Stickstoffbalance ist also negativ. Das bedeutet in der Praxis, dass wir lebendes Gewebe verlieren, d. h. Körperzellen. Zuerst wird Muskelmasse verloren gehen, aber auf Dauer werden auch die Organe angegriffen werden, wenn der Körper immer mehr auf seine Reserven zurückgreifen muss. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Organe von extrem mangelernährten Menschen teilweise bis auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Größe schrumpfen.

Richtig unangenehm wird es allerdings, wenn wir unsere Diät beenden. Dann wird die Stickstoffbalance wieder positiv, d. h. unser Körper versucht möglichst schnell, die verlorenen und lebenswichtigen Zellen wieder aufzubauen – wir nehmen zu. Wir können ca. 400 g magere Muskelmasse pro Tag verlieren, wenn wir in die negative Stickstoffbalance kommen (wie gesagt: Zellen und Muskeln, nicht Fett oder Wasser!). Bekommt unser Körper wieder ausreichend lebensnotwendige Aminosäuren, können wir aber bis zu 400 g/ Tag zunehmen (ohne viel körperliche Betätigung dann in Form von Wasser und Fett, also eher unschönem Gewebe; Folge ist schlaffe Haut oder Cellulite). Wassereinlagerungen sind übrigens massiv durch Aminosäuremangel bedingt. Bei starkem Übergewicht können bis zu 75% aus Wasser bestehen! Dieses Wasser kann man nie durch eine Diät verlieren, bei der ja zusätzliches Wasser eingelagert wird. Wir geraten in einen endlosen Teufelskreis (Jojo-Effekt), in dem jeder Versuch abzunehmen in Gewichtszunahme und/ oder unschönerem Körpergewebe endet. Ist unser Körper erst einmal aus dem ursprünglichen Gleichgewicht geraten, ist es sehr schwer, ihn wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Deshalb sind Diäten eher kontraproduktiv, selbst wenn sie nicht in Magersucht oder Bulimie enden.

Eine effektive Lösung für ein gesundes Abnehmen, aber auch für eine Umkehr der Spätfolgen von Diäten bietet MAP als Aminosäurepräparat, das in jeder gewünschter Menge Aminosäuren liefern kann ohne die Belastungen, die herkömmliche eiweißlastige Diäten für Leber und Nieren bedeuten (Bill Clinton hatte nach einer Atkins-Diät einen Herzinfarkt; Atkins selbst soll 117 kg gewogen haben, als er starb). Damit vermeiden wir die negative Stickstoffbilanz (Abbau lebender Zellen), die Belastung von Leber und Nieren und die Symptome einer Mangelernährung und können auch eingelagertes Wasser wieder ausscheiden. Wichtig ist allerdings die Kombination mit Sport oder zumindest etwas Bewegung, um gleichzeitig den Grundumsatz wieder zu erhöhen und den Körper zur Fettverbrennung anzuregen!

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