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Aminosäureversorgung und Anti-Aging

Anti-Aging ist ein missverständliches Wort, denn eigentlich geht es nicht darum, etwas gegen Altern zu tun, sondern uns unsere Jugend und Gesundheit zu erhalten. Aminosäuren erfüllen auch hierbei wichtige Aufgaben.

Zellreparatur

Im Laufe unseres Lebens sorgt unsere DNS, die Erbinformation in unseren Zellen, dafür, dass Zellen ständig ausgebessert und regeneriert werden. Die DNS liefert sozusagen den Bauplan, während Aminosäuren, Fettsäuren etc. das Baumaterial dafür liefern. Würde jede Zelle unbegrenzt gemäss dieses Bauplans immer wieder perfekt erneuert werden, würden wir nicht altern.

Vom ersten bis zum letzten Tag unseres Lebens werden Zellen in unserem Körper aufgebaut und regeneriert.

Hat unser Körper aber nicht ausreichend Baumaterialien zur Verfügung, gilt dasselbe wie auf einer realen Baustelle: notfalls wird gepfuscht oder minderwertige Materialien verwendet bzw. weniger wichtige Einzelteile nicht zusammengebaut. Und auch hier gilt: Oft kommt es gerade auf die Einzelteile an.

Menschen werden im Alter meist kleiner – ein sichtbarer Ausdruck für Substanzverlust, der i. A. mit Aminosäuremangel einhergeht. Verletzungen heilen auch weniger schnell und das Immunsystem lässt nach, Infekte sind häufiger. All dies kann u. A. ursächlich auf eine Aminosäurenunterversorgung zurückgeführt werden.

Osteoporose

Die Knochen unseres Skeletts machen weniger als 12 Prozent unseres Körpergewichts aus, tragen uns aber ein Leben lang. Auch wenn Knochen fest und stabil aussehen: Sie sind ständigen Stoffwechselprozessen ausgesetzt, sie wachsen und verändern sich täglich, passen sich Belastungen an oder werden repariert – nicht nur nach Knochenbrüchen, im kleineren Maßstab auch im Alltag.

Innerhalb der massiven Knochenrinde (Kompakta) liegen die Schwammknochen (Spongiosa), ein Geflecht kleiner Knochenbälkchen. Diese sind so angeordnet, dass sie trotz größtmöglicher Leichtigkeit bei geringem Materialbedarf große Stabilität, aber auch Elastizität ermöglichen. Das Knochengewebe muss täglich aufs Neue mit den notwendigen Vitalstoffen versorgt werden, um trotz der ständigen Belastungen gesund und stabil zu bleiben. Neben Bewegung sind Mineralien, Vitamine, Hormone und vor allem Aminosäuren dafür notwendig.

Aus chemischer Sicht betrachtet, besteht unser Knochengewebe aus winzigen Kalzium-Phosphatkristallen, die in ein enges Kollagen-Geflecht eingebettet sind, das aus Eiweißfäden besteht. Auch hier sind die Aminosäuren wieder ein Grundbaustein.

Der mineralische Anteil ist für die Festigkeit der Knochen zuständig, das Kollagen für ihre Flexibilität. Beide Komponenten sind gleichermaßen wichtig.

Unsere Knochen tragen uns unser ganzes Leben lang. Auch hier sind Aminosäuren ein Grundbestandteil.

Bis etwa zu unserem 30sten Lebensjahr ist die Wachstumsbilanz unserer Knochen positiv. Wir legen uns also in den ersten Lebensjahrzehnten einen ‚Vorrat‘ an, von dem wir den Rest unseres Lebens zehren: Ab dem 30sten Lebensjahr verlieren wir im Verlauf des Alterungsprozesses allmählich an Knochenmasse. Deshalb werden ältere Menschen kleiner – im Schnitt um einige Zentimeter!

Mit einer Abnahme der Knochendichte steigt die Gefahr für Knochenbrüche. Frauen haben generell einen zarteren Knochenbau und weniger stabilisierende Muskulatur; sie speichern auch weniger Kalzium, während der Wechseljahre kommt zudem noch der Östrogen-Abfall hinzu, der bei etwa jeder dritten Frau zu einem zusätzlichen Verlust an Knochenmasse führen kann. Durch unsere heutigen Lebensumstände (Mangel- und Fehlernährung, Alkohol- und Nikotinkonsum, Bewegungsmangel) wird aber inzwischen zunehmend auch bei Männern, oft schon in jungen Jahren (bereits um das 20ste Lebensjahr) Osteoporose festgestellt. Deshalb könnte man sagen: Wir sind alle davon betroffen, jeder von uns sollte rechtzeitig Vorsorge treffen und dafür sorgen, dass seine Knochen gut versorgt sind:

Faktor 1: Kalzium

Im Zusammenhang mit Knochen und Osteoporose ist Kalzium der bekannteste Unterstützungsfaktor. Wie bereits erwähnt, bestehen unsere Knochen zu einem grösseren Teil aus Kalzium-Phosphatkristallen, bis zu ihrem 30sten Lebensjahr legen Männer einen ‚Kalziumvorrat‘ von ca. 1,5 kg in ihren Knochen an, Frauen kommen auf ca. 1 kg. Unser Tagesbedarf an Kalzium beträgt ca. 1000 – 1500 mg*, der aus Milchprodukten (einschliessslich Käse), grünem Gemüse/ Salat/ Kräutern, Nüssen oder z. B. Ölsardinen gedeckt werden muss. Ausserdem gibt es Vitalstoffe, die die Kalziumaufnahme steigern, z. B. die Vitamine C (in Obst und Gemüse), D (in Seefisch) und K1 (in grünen Salatsorten) sowie Milchzucker (in Milch).
Leider gibt es aber auch ‚Kalziumräuber‘, nämlich: Fett, einige Ballaststoffe (z. B. Phytine in ungeschrotetem Korn), Oxalsäure (enthalten u. A. in Kakao/ Schokolade, Rhabarber, Rote Beete und Mangold), Alkohol und Phosphaten ( in Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse, Cola- und Limonadengetränken).

Die Tatsache, dass immer jüngere Menschen an Osteoporose erkranken, ist leicht mit dem heutigen Ernährungsverhalten in Zusammenhang zu bringen. Fehlen ausreichend Kalziumlieferanten wie frisches Gemüse und Salate in der Ernährung, nimmt man aber ständig Kalziumräuber wie Limonaden zu sich, kann der Körper bis zum 30sten Lebensjahr nicht nur den notwendigen Kalziumvorrat nicht aufbauen. Bereits mit 20 beginnen dann die Knochen sichtbar zu altern, das biologische Alter der Knochen liegt dann oft bei einem Mehrfachen des Lebensalters!

* Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei ca. 1000 mg/ Tag. Während der Wachstumsphasen, Schwangerschaft, Stillzeit und mit zunehmendem Alter, vor allem bei bereits vorhandener Osteoporose, brauchen wir ca. 1500 mg Kalzium/ Tag. Eine Gefahr der Arterienverkalkung durch erhöhte Kalziumzufuhr besteht übrigens nicht, diese ist eher auf Übergewicht, Rauchen oder eine erhöhte Cholesterinkonzentration im Blut zurückzuführen.

Faktor 2: Magnesium

Wichtig ist nicht allein die Kalziumzufuhr, sondern das Verhältnis von Kalzium zu Magnesium im Körper. Patrick Flanagan sagte in einem Vortrag (San Francisco 1997):

„Beinahe jeder hat einen Magnesiummangel. […] Wenn Wasser aufgrund von Kalzium hart ist, ist das nicht gut für das Herz, weil Kalzium sich bei einem KalziumÜberschuss ohne ausreichende Menge Magnesium aus den Knochen heraus in die weichen Gewebe bewegt und diese verkalken, ebenso die harten Muskeln usw. Wenn Sie aber genug Magnesium im Körper haben, entsteht eine hormonelle Antwort, die verursacht, dass das Kalzium sich aus den weichen Geweben in die Knochen bewegt.

Wir haben einen Freund, der eine medizinische Studie durchführte und in der Lage war, Osteoporose mit Magnesium umzukehren. Er war in der Lage, die Knochendichte in 6 ½ Monaten um 1 ½ Prozent zu steigern. Was Ärzte sonst im Allgemeinen machen ist lediglich, die Osteoporose zu verlangsamen statt umzukehren.“

Patrick Flanagan empfiehlt ein Verhältnis von 1:2, also insgesamt ca. 1 g Kalzium und 2 g Magnesium pro Tag. Mehr zu Patrick Flanagan finden Sie unter www.flanagan-forschung.de

Faktor 3: Aminosäuren

Einerseits besteht das Kollagengeflecht aus Eiweissfäden, andererseits sind die die Knochen umgebenden und stützenden Muskeln zu einem grossen Teil aus Eiweiss bzw. Aminosäuren zusammengesetzt. Ohne kräftige Muskulatur gibt es keine kräftigen Knochen. Der Muskeltonus übt bei allen kleineren und grösseren Bewegungen Zug und Druck auf unsere Knochen aus und führt zu kleinen Verformungen des Knochens. Dies erhält bzw. fördert die Umbauvorgänge in den Knochen, die regelmässig stattfinden sollten. Wird die Muskelkraft gesteigert, werden die Knochen stärker verformt; dies löst einen Reiz aus, der zu einer Steigerung der Knochenmasse führt, was den Knochen stabiler macht und die Gefahr von Knochenbrüchen reduziert. Ausserdem sind Aminosäuren ‚Reparaturbausteine‘ für Knochen und Muskeln – und nicht zuletzt auch Bausteine für Hormone; unser Hormonsystem reguliert den gesamten Knochenstoffwechsel. Prof Dr. Lucà-Moretti sagte: „Wir haben auch sehr viele Daten über Patienten mit Osteoporose und die meisten davon sprechen beim Essen von fünf Tabletten MAP pro Tag sehr viel besser auf die übliche Therapie an.“

Osteoporose ist so gut wie nicht mehr umkehrbar. Nahrungsergänzungen können uns gezielt dabei helfen, rechtzeitig die notwendigen Vitalstoffe in ausreichender Menge zu uns zu nehmen und bis ins hohe Alter für gesunde Knochen zu sorgen – allen voran Aminosäuren.

Weitere Informationen rund um wichtige Anti-Aging-Faktoren finden Sie unter www.effektives-antiaging.de

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