Die MAP-Ernährung

Gesund abnehmen durch eiweiss- und nährstoffreiche Ernährung

Dauerhaft und gesund abnehmen - und sich dabei wohlfühlen. Das Geheimnis: Viel Gemüse und Obst - und MAP

     Die gute Nachricht vorab: Hier sollen Sie sich satt essen, aber mit den richtigen Dingen. Obst, Salat und Gemüse können Sie nahezu unbegrenzt essen. Und: Hier geht es nicht nur um eine (gesunde) Gewichtsabnahme, sondern Sie bekommen gleich ein Entschlackungsprogramm mitgeliefert, das dem ganzen Körper gut tut. Und der Seele. Und noch ein Bonus: Wenn Sie sich konsequent an das System halten, bleibt Ihr Insulinspiegel ziemlich konstant und Sie müssen nicht mit Hungerattacken rechnen.

Wie es funktioniert:
Die Kurzfassung: Keine Kohlehydrate, keine Milchprodukte, kein Salz oder Zucker, viel Obst, viel Eiweiss und MAP.
Dieser Ernährungsplan bewirkt gleichzeitig eine Entschlackung des Körpers, was enorm wichtig ist, wenn man gesund abnehmen will, und verhindert den
Jojo-Effekt. Wichtiger Bestandteil des Programms ist Sport bzw. Bewegung!

Warum es funktioniert:
Dieser Ernährungsplan liefert alle Vorteile einer eiweiss- und nährstoffreichen Ernährung ohne die Nachteile, die normaler Eiweisskonsum oder herkömmliche Eiweisspräparate mit sich bringen:

  • Durch den Verzicht auf Salz, Zucker, Weissmehl (alle ungesunden Kohlehydrate) wird der Körper entlastet und entschlackt. Dies trägt nicht nur dazu bei, dass man sich rundum wohlfühlt, sondern Fettzellen schrumpfen eher nicht, wenn der Körper übersäuert und belastet ist.
     
  • Durch den völligen Verzicht auf Kohlehydrate* (Br

    Fettgewebe ab- und Muskelgewebe zunehmen gelingt mit einer eiweissreichen Ernährung

    Vorrangig Fett- und nicht Muskelgewebe abnehmen funktioniert mit einer eiweissreichen Ernährung in Kombination mit Bewegung

    ot, Nudeln, Reis ...) stellt sich der Körper nach zwei, drei Tagen völlig um. Ohne Kohlehydrate steigt man dazu aus dem Insulin-Teufelskreis aus, bei dem der Verzehr von Kohlehydraten Hunger nicht stillt, sondern ständig Verlangen nach mehr Kohlehydraten erzeugt. Auch der Verzicht auf Salz fällt dann sehr leicht – unsere Geschmacksknospen stellen sich um, der Eigengeschmack der Lebensmittel macht Salz nicht wirklich nötig (selbst bei Fleisch). Ohne die durch Kohlehydrate ausgeschütteten Insulinmengen verschwindet das Verlangen nach Süßem. Es fällt dann leicht, die Diät durchzuhalten - vorallem, wenn man sich dabei rundum wohl fühlt.
  • Der Grundumsatz bleibt hoch, das beugt dem Jojo-Effekt vor. Wie? Erstens wird ausreichend gegessen, wir sind nie hungrig. Der Körper erhält eher mehr Nährstoffe als sonst (Brot, Nudeln etc. enthalten viel weniger Vitalstoffe als Gemüse und Obst). Zweitens liefert der Ernährungsplan jede Menge Eiweiss, nämlich eine Portion Nahrungseiweiss und eine Portion MAP pro Tag. Das zusammen mit mehr Bewegung (min. 1/2 Stunde pro Tag) verhindert, dass der Körper auf ‘Notfallmodus’ und Abbau von Muskelgewebe umschaltet.
     
  • Wenn wir durch Kalorienreduktion abnehmen, verlieren wir neben Fettgewebe auch Muskelmasse. Das führt nicht nur zu einer Verringerung des Grundumsatzes (und ist der Anfan

    Kohlehydrate lösen Heisshungerattacken aus

    Ohne Kohlehydrate und mit nährstoffreicher Nahrung können wir uns gesund sattessen, ohne Hungerattacken zu bekommen

    g des Jojo-Effekts), sondern führt auch zu unschöner Haut. Der amerikanische Fitnesstrainer Tom Venuto sagt: „Burn the fat, don’t starve the fat“, also: Verbrenne das Fett, hungere es nicht aus. Genau das erreicht man mit der Kombination aus gesunder, nährstoffreicher Ernährung und Bewegung. Damit können wir eher den Teil unseres Körpergewebes loswerden, den wir loswerden wollen (das Fettgewebe, nicht irgendwelches Gewebe) und zwingen unseren Körper nicht durch Unterversorgung, Muskel- und Zellgewebe anzugreifen. Wer den Diätplan ohne Sport oder Bewegung macht, wird zumindest das überschüssige, eingelagerte Wasser loswerden. Wassereinlagerungen lassen sich grösstenteils nur durch einen Aminosäureüberschuss loswerden.

   Mit dem MAP Diätplan (unter Download finden Sie den speziell vom INCR (International Nutrition Research Center) entwickelten Diätplan. Dieser Plan bietet zu den oben genannten Vorteilen einige weitere:


Mit einem Test stellen Sie erst einmal feststellen, ob Sie einen normalen oder niedrigen Metabolismus haben. Falls Sie einen niedrigen Metabolismus (Stoffwechsel) haben, sieht der Diätplan eine Starterdiät vor, mit dem Sie die Stoffwechselrate anheben können, bevor Sie mit der eigentlichen Diät beginnen. In etwa entspricht dies eine Erhöhung des
Grundumsatzes. (Nach der eigentlichen Diät gibt es noch eine ‘Enddiät’ mit weniger strikten Ernährungsvorschriften, die es erleichtert, den erzielten Gewichtsverlust stabil zu halten.)

Ganz entscheidend ist, dass Sie durch den (teilweisen) Ersatz von Nahrungseiweiss die Nachteile üblicher Eiweissdiäten (Atkins, South Beach ...) vermeiden. Diese führen durch die sauren/ giftigen Abbauprodukte, die bei der
Verstoffwechslung von Eiweiss im Körper entsteht, zu einer Übersäuerung des Körpers und u. a. einer Nierenbelastung. Übersäuerung ist beim Abnehmen kontraproduktiv. Übergewichtige Menschen leiden zudem meist schon unter einer starken Übersäuerung, die durch eine Diät nicht weiter gesteigert werden sollte.

Neben einem ausführlichen (einfachen) Ernährungsplan erhalten Sie im Wegweiser eine Liste aller erlaubten Nahrungsmittel, Vorschläge für sportliche Betätigung und eine Liste mit Tipps zum anschliessenden Halten Ihres neuen Gewichts - einschliesslich von Angaben zum täglichen Proteinbedarf.
Der Wegweiser zur Gewichtskontrolle kann kostenlos
heruntergeladen werden.

Eat to live
Wem dieser Ernährungsplan zu fleischlastig ist oder wer gleichzeitig mehr entschlacken will, dem empfehle ich den komplett veganen Ernährungsplan  „Eat to live“ von Dr. Joel Fuhrman als Alternativvorschlag, der g

Gemüse und Obst sind nährstoffreich und sättigen ohne viele Kalorien

Gemüse und Obst liefern viele Vitalstoffe und machen satt - ohne viel Kalorien.

anz ohne tierische Produkte auskommt - natürlich in Kombination mit MAP und Bewegung zum Erhalt der Muskelmasse/ vorbeugen gegen den Jojo-Effekt.
Dr. Fuhrmanns Prinzip: Füllen Sie Ihren Magen mit gesunden, nicht-konzentrierten (hochvolumigen) und nährstoffreichen Nahrungsmitteln. Konkret bedeutet das eine vegane, aber ausgewogene Ernährung:

Unbegrenzt erlaubt:
Alle rohen Gemüse, einschliesslich roher Karotten (Ziel: ein knappes Pfund tägl.), gekochte grüne Gemüse (auch ein knappes Pfund), frisches Obst (mindestens vier Stück tägl.), Auberginen, Pilze, Paprika, Zwiebeln, Tomaten

Begrenzt erlaubt:
Bohnen und Hülsenfrüchte, Bohnensprossen und Tofu (1 Tasse tägl., enthalten viele Aminosäuren und machen satt), max. eine Tasse täglich (insgesamt): Mais, Kartoffeln, Reis, gekochte Kartoffeln, Kürbis, Brot (aufpassen auf den Insulineffekt, s. o.). Ca. 300 g täglich: Rohe Nüsse und Samen, 1 kleine Avocado

Nicht erlaubt:
Zucker, Salz, Weissmehl, alle tierische Produkte, Fruchtsaft, getrocknete Früchte, Limonaden, Kaffee nur in kleinen Mengen (wenn überhaupt - Kaffee trägt zur Übersäuerung bei)

   Beide Ernährungspläne können äusserst abwechslungsreich gestaltet werden. Wichtig ist es, den Stoffwechsel hoch/ aktiv zu halten und keine Muskelmasse zu verlieren - deshalb ist MAP ein elementarer

Unverzichtbar bei jeder Diät ist es, viel Wasser zu trinken

Wasser, Wasser, Wasser - gutes Wasser unterstützt die ‘Entgiftung’ und entlastet den Körper

Bestandteil beider Diätpläne.

Ausserdem wichtig: 3 Extratipps

  • Viel trinken, viel entgiften, und den Stoffwechselumsatz durch Bewegung zwischendrin und kleine Zwischenmahlzeiten (z. B. Obst) hoch halten.
     
  • Und: Da Muskelmasse schwerer ist als minderwertigeres Körpergewebe kann es sein, dass Sie teilweise auf der Waage keinen Gewichtsverlust sehen, aber Ihr Körper sich trotzdem ganz grundlegend verändert. Diese Veränderungen werden Sie besser mit einem Massband feststellen, wenn Sie Bauch- und Taillenumfang, Oberarme, Oberschenkel etc. messen und dokumentieren!
     
  • Obst enthält Fruchtzucker und dadurch mehr Kalorien. Wenn es mit dem Abnehmen nicht gleich klappen sollte, mehr Gemüse als Obst essen. Möglichst viel davon als Rohkost. Wer rohes Obst und Gemüse nicht verträgt, kann es auch leicht dünsten, verliert dann aber wertvolle Vitalstoffe, die die Gewichtsreduktion durch Abbau der Übersäuerung und durch ‘Entgiftung’ unterstützen!

   Für die ausführlichen Hintergründe ist der Vortrag von Prof. Dr. Lucà-Moretti zu empfehlen, der den „Wegweiser zur Gewichtskontrolle“ mit seinem Team vom INRC entwickelt hat. Eine Studie mit 500 Patienten mit Übergewicht und den Ergebnissen der Gewichtskontrolle mit MAP finden Sie unter Literatur.

 

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*Auch Obst und Gemüse enthält Kohlehydrate, diese sind also in einem vernünftigen Rahmen in der MAP-Ernährung durchaus enthalten. Diese Kohlehydrate sind jedoch langkettig und werden anders (u. a. mit geringerer Insulinausschüttung) verstoffwechselt als die kurzkettigen Kohlehydrate in Weissmehlerzeugnissen, Schokolade etc. Kohlehydrate sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Ernährung, jedoch sollte man möglichst viel langkettige statt kurzkettiger Kohlehydrate zu sich nehmen. Dies ist mit beiden oben genannten Ernährungsplänen gewährleistet.

 

Der MAP Ernährungsplan im Vergleich mit anderen Diäten/ Ernährungsplänen:

- Atkins und South Beach:
Der MAP-Plan ist ebenfalls eiweisslastig und verringert dadurch den Abbau von Muskelgewebe. Allerdings vermeidet er duch Ersatz von Nahrungseiweiss durch MAP die mit einer normalen Eiweissdiät einhergehende Übersäuerung und die dadurch entstehende Belastung für den Körper.

- Glyx-Diät:
Der MAP-Plan vermeidet wie die Glyx-Diät Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index/ hoher glykämischer Last, wie sie Nahrungsmittel mit kurzkettigen Kohlehydraten mit sich bringen

- Volumetrix-Diät:
Der MAP-Plan basiert ebenfalls auf Nahrungsmitteln mit einem hohen Nährstoff- und Wassergehalt und grossem (sättigenden) Volumen. Die Basis sind Obst und Gemüse zum Sattessen.